Konzertvorschau 2020

 


Musikalischer Spaziergang auf der Insel Mainau

10.5.2020 - 10.30 Uhr
Insel Mainau - Beginn an der Schlosskirche

Sinfonischer Chor Konstanz

Wolfgang Mettler Leitung

Diese Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt!


Louis Spohr

8.11.2020 - 17 Uhr 
St. Stefanskirche Konstanz 

DIE LETZTEN DINGE  (WoO 61)

Sinfonischer Chor Konstanz
Südwestdeutsche Philharmonie

Wolfgang Mettler Leitung

  • Bitte beachten Sie, dass unser großes Novemberkonzert dieses Jahr ausnahmsweise schon am Sonntag, dem 8.11.2020 stattfindet und auch nicht, wie gewohnt, in der St. Gebhardskirche, sondern in der St. Stefanskirche Konstanz !


Bruckner liess die ausverkaufte Kirche erzittern - …

... mit der überwältigenden Klangfülle des gestrigen Konzertes, der Messe d-Moll und seinem Te Deum!

Energisch unterstützt vom Chorlieter und Dirigenten Wolfgang Mettler schickte Anton Bruckner die Chorsängerinnen und -Sänger in diesem Programm in die höchsten Höhen und die tiefsten Tiefen!
Im Zusammenspiel mit den Musikerinnen und Musikern der Südwestdeutschen Philharmonie, Martin Weber an der Orgel, und den vier großartigen Solistinnen und Solisten - Carina Schmieger, Hanna Roos, Thorsten Büttner und Milcho Borovinov mit wunderschönen melodischen Passagen - ließ der Stimmenrausch mit der Orchesterfülle und Orgelklang wohl immer wieder die Wände der Gebhardskirche erzittern!

Dem Publikum in der ausverkauften und vollbesetzten Kirche hat es offenbar sehr gefallen!

Wir durften uns über den minutenlangen Applaus der Zuhörerinnen und Zuhörer freuen und danken allen Mitwirkenden, vor allem unserem Chorleiter Wolfgang  Mettler, über dieses wunderbare Konzert!


Klangpracht in der Gebhardskirche

Auszüge aus der SÜDKURIER-Rezension von Reinhard Müller über das Konzert am 17.11.2019:

Foto: Reinhard Müller

" ... Es war ein besonderer Reiz für den Sinfonischen Chor, zwei große Bruckner-Werke gegeneinander zu stellen, die immerhin zwanzig Jahren auseinander liegen: die erste, fast einstündige Messe in d-Moll und das halb so lange „Te Deum“"

"Alle Instrumental- und Vokalkunst lief in Wolfgang Mettlers befeuerndem, durchdachtem Dirigat zusammen: Er brachte hier seine schon seit seiner Jugend bestehende Affinität zu Bruckners Kirchenmusik zu Glanz und Reife, die zu großem Applaus aus übervoller Kirche führte."

Großes Lob für das Zusammenspiel der Südwestdeutschen Philharmonie und dem Chor:

"Choralartig kompakt das Blechvolu- men, glitzernd bewegt die Flöten- und Oboenmotive, strahlend volltönend der stets vitale Streichersatz, schließ- lich von hymnischer Macht die breit ausgespielten Fortissimo-Höhepunkte mit gewaltigen Crescendoflächen über elektrisierendem Pauken-Dauerwirbel: 
... Ein idealer Partner für einen Chor, der hinter aller Klangmacht absolut durch- strukturierte Feinarbeit zeigte: mächtig im Stimmvolumen, ausgewogen in den oft sechsstimmigen Partien, aufwüh- lend in der Dauerpräsenz nie gleichför- mig dahinlaufender Passagen, bewundernswert in Sopranhöhen bis zum extremen dreigestrichenen C, selbst in anstrengenden Piano-Lagen."

"Im „Te Deum“ von 1884 entfesselt Bruckner chorische Satzkunst zu schier überirdischem Glanz. Hier dominiert – im Gegensatz zur Messe – eingängige Melodik teils ganz schlichten Satzbaus („Te Deum laudamus“, „Salvum fac populum“, „In te, Domine, speravi“), die zusammen mit vibrierender Orchesterkraft im finalen „in aeternum“ eine nirgendwo anders erreichte C-Dur-Strahlwucht erreichte"

"Ein dreifach aus der engeren Heimat stammendes Vokalsolistenquartett aus- drucksvoller Stimmen kooperierte in den meist mit dem Chor verzahnten So- lopartien: Carina Schmieger gestaltete ihren lyrischen Sopran hell, voll anmu- tigem Schmelz; Hanna Roos fügte ei- nen in Mezzohöhe hinauf glänzenden Alt ein; Thorsten Büttner überzeugte in umfangreichen Solo-Teilen großartig mit ariosem Tenorschmelz, und Milcho Borovinov grundierte mit großvolumi- gem, schon an russische Bass-Schwärze gemahnendem Timbre."

Die vollständige Rezension von Reinhard Müller können Sie lesen in der Ausgabe des SÜDKURIER vom 19.11.2019, Seite 20


Stimmen von Konzertbesuchern

(Namen sind der Redaktion bekannt)

Wir freuen uns sehr über dieses positive Echo!

24.11.2019

"Gratulation aus Hawaii! Selbst hier konnten wir bereits am Sonntagabend den Artikel über eure grandiose Leistung lesen! ..." R.H.

19.11.2019

„ … möchten uns herzlichst für den furiosen Sonntagabend bedanken.Ein grandioses Konzert. Wunderbare Sänger, power Orchester, power Chor, power Dirigent! Mehr kann man nicht sagen ... Gratulation! Wir sind auch heute noch ganz erfüllt von den einzigartigen Klängen.“ E.H

„…innigen Dank für Deine Führung und Entfaltung in das romantische "Paradies Bruckner“!  A.G.

„Wir sind am Sonntag abend ganz beseelt und voller Glück heimgefahren, Ihr Konzert war wundervoll, Ihr Chor ist wirklich grandios, es war so schön! Ganz herzlichen Dank und weiter Ihnen allen viel Freude und Glück beim Proben und Planen neuer Konzerte!“ H.S-K.

„ … war begeistert von dem Konzert! (und Ihr mit klassischer Musik nicht eben vertrauter Mann auch)“  F.O.

18.11.2019

[...] An dieser Stelle möchte ich Ihnen sagen, wie sehr mir das Konzert gefallen hat“ N.E.

„ … es war ein tolles Konzert gestern - ich fand’s super!“  A.K.

„Einfach grandios! Herzlichen Dank für das unvergessliche Erlebnis!“  M.S.

„Herzlichen Glückwunsch zum tollen Konzert gestern. Ihr habt das hervorragend gemacht - alle zusammen - … Also weiter so und bis zum nächsten Mal!“ M.B.

„ Wolfgang, [...] Gratuliere zu deinem großen Erfolg! Der Chor hat wirklich toll gesungen und war grandios. Auch das Orchester hat unter deiner Leitung leidenschaftlich gespielt. …“  T.B.

„Lieber Wolfgsng, ich danke Dir und Deinem tollen Chor für dieses wunderbare Konzerterlebnis. [...] der Bruckner hat mich positiv überrascht (anfangs war ich der Musik gegenüber etwas kritisch)  und dazu haben Chor, Orchester und Du wesentlich dazu beigetragen."  H.R.

„ … Zum gestrigen Konzert kann man Dir und euch nur gratulieren! Der Sinfonische Chor ist gewaltig groß. Die vielen Schattierungen, Crescendi, Decrescendi usw. das war alles sehr gut einstudiert und gelungen,  und die Textverständlichkeit ausgezeichnet. Die Intervalle alleine schon im Kyrie sind nicht leicht zu nehmen. Die Tonhöhen in Sopran und Tenor teils mörderisch und enorm anstrengend. Aber die Wirkung ist halt umwerfend. Das Ende vom Gloria ist ungeheuer in die Höhe gesteigert, das ist euch besonders gut gelungen. Im Ende von Credo und Dona nobis hat der Herr Bruckner „das Leben in der kommenden Welt“ irgendwo in den Alpen vorausgesehen. Umgehauen hat mich der Einsatz der Orgel. Ein 32´lässt einen Gänsehaut bekommen – und wie! Das Te Deum ist ganz sicher eine der absoluten Top-Kompositionen in der gesamten Kirchenmusikgeschichte…“  T.H.





Anton Bruckner

17.11.2019 - 17 Uhr
St. Gebhardskirche Konstanz

Messe Nr. 1 d-Moll  (WAB 26)
TeDeum (WAB 45)

Sinfonischer Chor Konstanz
Südwestdeutsche Philharmonie

Solisten:

Carina Schmieger (Sopran)
Hanna Roos (Alt)
Thorsten Büttner (Tenor)
Milcho Borovinov (Bass)

Wolfgang Mettler Leitung

Kaum ein Kom­po­nist hat mit Blick auf Per­son und Werk­ so starke Mys­ti­fi­zie­run­gen erfahren wie An­ton Bruck­ner.
Bereits seine Zeitgenossen bemerkten eine Diskrepanz zwischen Bruckners absonderlich wirkenden Persönlichkeit und seiner erhabenen Musik. Anton Bruckner war das Gegenteil eines selbstbewußten Künstlers. Äußerlich von provinzieller Erscheinung, unbeholfen im Auftreten, mit skurril erscheinenden Vorlieben gab Bruckner oft Anlass zu Irritation und Spott. Was war das nur für ein rätselhafter Mensch? Seine unterwürfige Frömmigkeit stand im Kontrast zur mitunter erschreckenden Gewalt seiner Musik, die lange unverstanden blieb. Erst in seinen letzten Jahren erhielt er die Anerkennung für seine Arbeit, seine Werke wurden aufgeführt; auch gesellschaftlich hatte Anton Bruckner den Aufstieg geschafft. 
Kontrovers ist das Urteil über ihn bis heute. Unermüdlich sind die Versuche, den wahren Charakter dieses widersprüchlichen Menschen durch das Studium der erhaltenen Briefe, Notizen und Tagebücher zu ergründen. 

Vermacht hat er der Nachwelt geniale Musikschöpfungen. Seine Musik klingt feingliedrig und klar, dann wieder als großer, weiter Klangraum - manchmal profan und bodenständig, gleichzeitig majestätisch und nicht von dieser Welt. 

Bruckners kirchenmusikalisches Schaffen - vorwiegend handelt es sich um Messen und Motteten, die stilistisch noch ganz in der Tradition der Wiener Klassik stehen - liegt im Wesentlichen in der Zeit bis in die 1860iger Jahre.
Mit der Komposition der ersten seiner drei großen Messen, der d-Moll Messe, wagte Bruckner sich 1864 in größere Dimensionen. Diese Messe gilt als ein Schlüsselwerk seiner Musik, weil sie den Gesang mit der Farbigkeit und Intensität eines romantischen Sinfonieorchesters verbindet. Zum ersten Mal zeigte sich hier die Synthese aus der überkommenen Kirchenmusiktradition und dem neuen, sinfonisch geprägten Orchesterstil Bruckners: farbige Harmonik, die aus Klangrückungen ihre mystischen und erhabenen Wirkungen bezieht, blockhafter Wechsel von Klang, Bewegungsart und Lautstärke. Mit dieser Messe gelang Bruckner der Durchbruch. Die Aufführung war bei Kritikern und Publikum ein großer Erfolg. 

Nach 1868, in seiner Wiener Zeit, wandte Bruckner sich von der Kirchenmusik ab und hin zur Sinfonie, die er als die Königsgattung aller musikalischen Formen ansah. Seine 9 großen Sinfonien setzten Maßstäbe für die Sinfoniker des 20. Jahrhunderts.
1883 nahm Bruckner allerdings mit dem Te Deum nach langer Zeit wieder ein großes geistliches Werk in Angriff. Es zählt zum Spätwerk Bruckners und kann als Höhepunkt seiner geistlichen Musik angesehen werden. Nach der Uraufführung 1886 wurde das Werk international aufgeführt und überall gefeiert. Anton Bruckner selbst betrachtete das Te Deum als „den Stolz seines Lebens“.


Alles über unsere bisherigen Konzerte finden Sie hier


Aktuell suchen wir eine Sängerin für den Alt und einen Sänger für den Bass!

MITSINGEN


.