Unser kommendes großes Konzert:


Öffentliche Generalprobe am Samstag, 17.11.2018,
19 Uhr in der Gebhardskirche - 10 €


Mozarts Requiem u.a.

18.11.2018 - 17 Uhr
St. Gebhardskirche Konstanz

Solisten:

Heike Heilmann (Sopran)
Regine Jurda (Alt)
Marcus Ullmann(Tenor)
Oliver Haux (Bass)

Südwestdeutsche Philharmonie

Wolfgang Mettler Leitung


Nur noch Stehplatzkarten an der Abendkasse!




 

 

Es ist eine der bekanntesten Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart: das Requiem, das als sein „Schwanengesang“ gilt. Die fragmentarische, Mythen umwobene Vertonung der katholischen Totenmesse ist eines der faszinierendsten Werke geistlicher Musik. Nur zu etwa zwei Dritteln stammt dieses Werk aus Mozarts eigener Feder. Denn noch bevor der Komponist sein Stück beenden konnte, starb er am 5. Dezember 1791, viel zu früh mit gerade einmal 35 Jahren.
Heute zählt das Requiem zu Mozarts beliebtesten Werken, seine Emotionalität ist ungebrochen. „Mozarts Klänge der Verzweiflung sind so kraftvoll und stark, dass sie unmittelbar berühren. Das Requiem trägt alle Emotionen in sich, die den Menschen angesichts des Todes ereilen: Angst, Wut, Verzweiflung, Traurigkeit, Hoffnung, Trost. Ein Kaleidoskop menschlicher Empfindungsfähigkeit.“           (Ute Sailer, br-Klassik)


12. Dezember 2018: Lucia-Singen auf der Mainau

ab 17:30 Uhr

An diesem Abend sind Sie herzlich zum offenen Weihnachtsliedersingen eingeladen. Ab 17.30 Uhr können Sie in weihnachtlicher Atmosphäre im Schlosshof einen Glögg genießen, bevor um 18.00 Uhr der feierliche Chorgesang beginnt. Nach dem Singen können Sie den traditionellen Einzug der heiligen Lucia in die Schlosskirche live verfolgen.

(Dieser Teil der Veranstaltung ist öffentlich und alle Mainau-Gäste sind herzlich willkommen.)
Fotonachweis: Insel Mainau/Peter Allgaier

siehe: Information der Mainau zum Lucia-Singen 2018

 

Zum Lucia-Fest auf der Insel Mainau

Die Nacht zieht schweren Schrittes
um Haus und Hof.
Von der Sonne verlassen,
liegt die Erde in bleiernem Schatten.
Da kommt in unser dunkles Haus,
von hellem Kerzenschein umkränzt,
Sankta Lucia.

- Übersetzung der ersten Strophe des schwedischen Lucia-Liedes -

Der Ursprung des Lucia-Festes ist nicht endgültig geklärt und hat vermutlich mehrere Wurzeln. Eine Annahme besagt, dass es auf die sizilianische Heilige Lucia zurückgeht, die im Jahr 304 als Märtyrerin starb und am 13. Dezember ihren Namenstag hat.

In Schweden hat das Lucia-Fest eine lange Tradition. Mitten im Dezember, wenn es die Sonne in Skandinavien kaum schafft den Horizont zu erreichen und alles in Finsternis getaucht ist, erschufen sie den alten Kerzen- und Lichterbrauch um Lucia, die Lichtbringerin. Bis heute lassen sie die heilige Lucia am 13. Dezember als weiß gekleidetes Mädchen erscheinen, das als einen mit Kerzen geschmückten Kranz auf dem Kopf trägt und ihre Begleiterinnen und Begleiter halten Lichter in den Händen. Dies soll die Sehnsucht der Menschen nach Helligkeit ausdrücken und Licht in die dunklen Tage des Winters bringen.

Die Wurzeln der Familie Bernadotte auf der Insel Mainau liegen in Schweden und somit wird auch auf der Bodenseeinsel am 13. Dezember diese Tradition gelebt. Das Lucia-Singen findet stets bereits am 12. Dezember statt.

Erstmals wird in diesem Jahr dabei ein Lied gesungen, das Wolfgang Mettler eigens für diesen Anlaß schrieb und komponierte und das die Verbindung dieses schwedischen Festes mit dem Bodensee hervorhebt:
Das "Mainauer-Lucia-Lied" 
...
(3. Strophe:)

All dies strahlt nach Süden aus bis an den Bodensee,
Schloß Mainau, das Deutschordenshaus, manchmal liegt's auch im Schnee.
Im Mainauschloß, von Schweden fern, begeht man all dies auch
und feiert im Dezember gern der heil'gen Lucia Brauch!