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im Vorverkauf ab 14. Mai 2018

bei BuchKultur Opitz
St.Stephansplatz 45, D-78462 Konstanz - 07531 914517
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und an der Abendkasse

FREIE PLATZWAHL          €   25,00
Ermäßigung von € 5,00 für Schüler u. Studenten gegen Nachweis


Sonntag, 24.6.18

20.00 Uhr - St. Gebhardskirche Konstanz

EINE STUNDE MIT FRANZ(L) S.

GEISTLICHE MUSIK VON FRANZ SCHUBERT


Sinfonischer Chor Konstanz
Concerto Konstanz

Sabine Winter - Sopran
Andrea Heizmann - Alt
Johannes Heieck - Tenor
Hermann Locher - Bass

Wolfgang Mettler - Leitung

Aus dem Programm:

3 Tantum ergos, Salve Regina, Messe G-Dur, Magnificat  u.m.

Schon zu seinen Lebzeiten waren über den "Schubert-Franzl" sogenannte "G'schichterln" im Umlauf, wie man in Wien sagt, und schon damals schienen diese G’schichterln, diese Anekdoten, fast wichtiger zu sein als seine Musik. Franz war zum Franzl geworden.
Das Bild des herzigen Franzl hatte zweifellos einen Reiz für Biographen und solche, die sich aus Schuberts Popularität Gewinn erhofften.
Schubert selbst spielte allerdings nie mit seinem Namen. Er unterschrieb stets mit Vor- und Zunamen, mit Ausnahme in Briefen an Vater oder Brüder, dann grüßte er als Franz. Auch in den vielen vertrauten und heiteren Briefen der vielen Freunde an ihn erschien in der Anrede nie diese verniedlichende Form.

Aus welcher Perspektive man auch immer versuchte, Schubert’s Persönlichkeit und Leben biographisch zu interpretieren - sei es mit dem Blick auf den gemütlich-träumerischen „Franzl“, auf einen krisengebeutelten Linksintellektuellen, auf einen musikalischen Avantgardisten, oder gar auf einen ödipal zerquälten Kleinbürger -, niemand wird behaupten können, wirklich Dichtung und Wahrheit voneinander lösen zu können. Alle Versuche bleiben - im jeweiligen Zeitgeist eingebettet - nur Annäherungen.

Was uns aber vorliegt, ist seine Musik. Trotz seines kurzen Lebens hat Schubert in allen Gattungen seiner Zeit ein außerordentliches Werk mit knapp 1000 Kompositionen geschaffen.
Geistliche Musik nimmt in Schuberts Schaffen dabei einen nicht unerheblichen Raum ein: Sechs lateinische Messvertonungen, daneben seine berühmte Deutsche Messe (D872), ein geistliches Drama namens „Lazarus“, zahlreiche kleinerer Stücke (Vertonungen unter anderem des Tantum Ergo, Offertorien, marianischer Antiphonen und anderer liturgischer Texte), sowie etwa 30 Klavierlieder geistlichen Inhalts.
Geistliche und besonders auch im engeren Sinn liturgische, also direkt für den Gottesdienst vorgesehene Musik hat Schubert spätestens ab seinem 15. Lebensjahr bis zu seinem Tod immer wieder beschäftigt.


Geistliche Werke von Franz Schubert
Dieses Konzert gestalten unter der Leitung von Wolfgang Mettler
der Sinfonische Chor Konstanz, das Concerto Constanz als Kammerorchester und die Solistinnen und Solisten Sabine Winter (Sopran), Andrea Heizmann (Alt), Johannes Heieck (Tenor), Hermann Locher (Bass).


Der Dirigent: Wolfgang Mettler

Wolfgang Mettler, seit 1992 Chorleiter des Sinfonischen Chores Konstanz, leitet dessen Konzerte sowohl mit dem Orchester Concerto Konstanz als auch als Gastdirigent der Südwestdeutschen Philharmonie.
Nach dem Studium der Schulmusik und Musikwissenschaft in Stuttgart und Tübingen war er bis 2014 als Studiendirektor an der Konstanzer Geschwister-Scholl-Schule. tätig.
Zusammen mit Hans Jaskulsky gründete er 1971 Concerto Konstanz und leitet es seither.

Das Orchester: Concerto Konstanz

Seit 1971 musizieren engagierte Amateurmusiker und Musikerinnen aus Konstanz und Umgebung als Concerto Konstanz unter der Leitung des Konstanzer Dirigenten und Chorleiter Wolfgang Mettler. Pro Jahr stehen mehrere Konzerte mit einem beachtlichen Aufführungsniveau auf dem Programm. Als ausschließliches Streichorchester greift Concerto Konstanz auf ein spezielles Repertoire zurück, das in den Konzertsälen der Bodenseeregion sonst nur selten zu hören ist. Dabei reicht die Spanne von Werken des Frühbarock bis zu zeitgenössischer Musik.


Sopran

Die Feldkircher Sopranistin Sabine Winter studierte in München Gesang und Querflöte. Nach 2jähriger Meisterklasse bei Prof. Krizstina Laki erhielt sie weitere Impulse  u.a. von B. Bonney, Edith Mathis, KS Brigitte Fassbaender, Ingrid Figur und Elisabeth Maria Wachutka.
Sowohl im Konzertbereich als auch auf der Opernbühne ist sie eine gefragte Solistin auf nationalen und internationalen Bühnen. Ihr Repertoire reicht vom Barock bis hin zur zeitgenössischen Musik. Im Bodenseeraum war sie u.a. auf den Bregenzer Festspielen oder der Operettenbühne Vaduz zu hören.
Sabine Winter erhielt den Musikförderpreis der Raiffeisenbank, ist Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes München, Preisträgerin des Bruno-Frey Musikpreises.   Auf der ersten Gesamtaufnahme der Händel Oper Oresteist sie als Iphigenia zu hören.


www.sabine-winter.com

Alt

Andrea Heizmann wurde in Singen am Hohentwiel geboren und studierte Philosophie und Deutsche Literatur an der Universität Konstanz. Sie absolvierte eine Ausbildung zur katholischen Kirchenmusikerin und studierte Gesang bei der norwegischen Sängerin Kari Lövaas in Schaffhausen.
Andrea Heizmann ist tätig als Stimmbildnerin (GPZ), seit 2017 mit dem Sinfonischen Chor Konstanz, und aktiv als Chorleiterin sowie als Organistin.
Als Solistin (Alt) pflegt sie vor allem das geistliche Repertoire von Bach, Haydn und Mozart.

Tenor

Johannes Heieck studierte Deutsch und Geschichte an der Universität Konstanz und arbeitet z.Zt. als Lehrer am Marianum Hegne.
Seit seiner Kindheit ist er Mitglied in international renommierten Chören wie der Christopherus-Kantorei Altensteig, dem Maulbronner Kammerchor oder dem Jungen Vokalensemble Hannover. Zudem geht er vielfältigen solistischen und Ensembletätigkeiten in Süddeutschland und der Schweiz nach.
Nebenberuflich leitet er auch mehrere Chöre, u.a. seit 2011 das Vocalensemble UniSono in Konstanz.

Bass

Neben seinem Medizinstudium erhielt Hermann Locher erste Stimmbildung als Mitglied im Kammerchor des Sender Freies Berlin, nahm später Gesangsunterricht bei Herbert Wierman, Rudolf Schadt, Ulrich Müller-Adam, bei Anselm Richter (Folkwangschule, Essen), bei Bernhard Adler (Richard Strauss Konservatorium, München) und an der Hochschule der Künste in Wien.
Mit seinem großen Repertoire, das über Messen und andere geistliche Musik, Oratorien bis zur Oper und zum Konzert reicht, trat Hermann Locher auf nationalen und internationalen Bühnen auf, vor allem in Süddeutschland, dort auch im Großraum Bodensee.  In letzter Zeit sang er Mozart, Bizet, Strauss u.a. an der Kleinen Oper am See in Überlingen, der Schloßhof Oper in Friedrichshafen u.m.

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Sonntag, 18. November 2018 - 17.00 Uhr
St. Gebhardskirche, Konstanz


Mozarts Requiem


Sinfonischer Chor Konstanz
Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz

Heike Heilmann Sopran
Regine Jurda
Alt
Marcus Ullmann
Tenor
Oliver Haux
Bass

Wolfgang Mettler - Leitung