Jakobinertribunal fällt gnädiges Urteil

Der diesjährige Angeklagte des Jakobinertribunals durfte sich glücklich schätzen, mit einem eher milden Urteil des Tribunals der angedrohten Guillotine zu entkommen: er möge eine selbst komponierte Jakobiner-Hymne zur Urteilsvollstreckung am 20.2.2020 liefern und an das gemeine Volk seien sofort und hier genügend Mett(ler)würstle zu verteilen! Wolfgang Mettler nahm dieses Urteil doch erleichtert an!

Der ernst zu nehmende Vorwurf gegen den Deliquenten lautete auf „fortgesetzter Behinderung der Konstanzer Strassenfastnacht!“ Verhandelt wurde dieses Vergehen am Schmotzigen Dunschtig um 13 Uhr auf dem Obermarkt!

Der ausführlichen Anklage durch Simon Schafheitle setzte die Verteidigerin Claudia Zähringer ein beherztes Plädoyer entgegen - mehr oder weniger unterstützt von vier hochkarätigen Zeugen: einem Mäschgerle, der Callas von Wollmatingen, Oswald von Wolkenstein und Hans-Peter Jehle!

Das letzte Wort durfte der Angeklagte sprechen (tendenzielll uneinsichtig: "So hat mein Läbe doch nur Sinn - ich geb' mich meinem Schicksal hin"!). Doch das Gericht ließ sich nach eingehender Beratung erweichen und fällte kurzerhand obiges Urteil!

Ho Narro! Wir sind erleichtert, unseren künstlerischen Leiter zur nächsten Probe nach Aschermittwoch noch lebend begrüßen zu dürfen!

Das Jakobinertribunal tagt


Fotos: Rothfuss, Steven-Lahno


Und er wird Nachfolger beim TPC ...
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